Berlins Zukunft im Dialog

08.11.2011

„Welthauptstadt der Kreativen“: Berliner Bank und Berliner Zeitung luden zur Diskussion

Am vergangenen Dienstag fand im Hause des Berliner Verlags der erste öffentliche Berliner Bank Zukunftsdialog statt. Das Motto der Podiumsdiskussion lautete: „Berlin: Welthauptstadt der Kreativen - Chancen und Risiken“. Mit großem Interesse verfolgten fast 200 Gäste einen munteren Dialog.

Adalbert Kurkowski, Mitglied der Geschäftsleitung der Berliner Bank, leitete mit seinem Impulsvortrag die Podiumsdiskussion ein, in dem er Fragestellungen zur Rolle der Kreativwirtschaft für die Hauptstadt und zu deren Förderungs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufwarf. Hierbei bezog er sich im Wesentlichen auf Aussagen der Zukunftsstudie der Berliner Bank, die der Kreativwirtschaft bis zum Jahre 2030 überproportionale Wachstumsquoten verspricht.

Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von dem Stellvertretenden Chefredakteur der Berliner Zeitung, Robert von Heusinger, moderiert. Ausgewählte Vertreter der Berliner Kreativwirtschaft wie Jürgen Schepers, Branchenkoordinator Kreativwirtschaft IHK Berlin, Nicole Srock.Stanley, Geschäftsführerin von dan pearlman und Vorstandsmitglied von Create Berlin sowie Ingrid Walther, Clustermanagement Kreativwirtschaft der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Berlin diskutierten auf dem Podium unter anderem die Frage eines Masterplans für die Berliner Kreativwirtschaft.

Im Anschluss entwickelte sich mit den anwesenden Gästen eine kontroverse Diskussion zu den tatsächlich vorhandenen Fördermöglichkeiten und zur Notwendigkeit der Verteilung der öffentlichen Gelder. Besonders kritisch wurde der Sachverhalt gesehen, dass die etablierte Kulturszene wie Theater und Museen rund 390 Mio. Euro vom Senat erhielten, während die sogenannte „freie“ Szene lediglich 10 Mio. Euro erhält.

Mehr Informationen über diese und folgende Zukunftsdialog-Veranstaltungen auf der Homepage der Berliner Bank.